Heute vor zwei Jahren begann der Angriffs-Krieg Russlands auf die Ukraine. Kinder schildern in der Ausstellung „Bilderwelten zwischen Krieg und Hoffnung“ ihre dramatischen Erlebnisse.
Der 24. Februar 2022 - ein Tag - der Europa veränderte. Seit dem russischen Angriff versucht die Ukraine, Moskaus Truppen aus dem Land zu vertreiben. Knapp 20 Prozent des Landes, darunter die Schwarzmeer-Halbinsel Krim, sind besetzt.
Zivile Opfer, Flucht und Vertreibungen
Nach Angaben der Vereinten Nationen (UNO) haben in der Ukraine mindestens 10.000 Zivilisten, darunter mehr als 570 Kinder, ihr Leben verloren. Verletzt worden sind demnach etwa doppelt so viele Menschen. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sind seit Kriegsbeginn rund 6,5 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflohen. 300 Menschen fanden in den SOS-Kinderdörfern in Österreich ein Zuhause.
Kunstwerke schildern dramatische Erlebnisse
Die Ausstellung „Bilderwelten zwischen Krieg und Hoffnung“ im Rathaus Oberwart, erzählt die dramatische Geschichte von Kindern. „Für Kinder bieten Papier und Stift eine Möglichkeit, wo sie all ihr Erlebtes und Gedanken loswerden können“, so Marek Zeliska, SOS-Kinderdorfleiter Burgenland. Die 14-jährige Arina Prystalenko, die auch ein persönliches Gedicht über die schrecklichen Ereignisse im Krieg vortrug, erzählt: „Mit meinen Bildern möchte ich den Menschen zeigen, was in meinem Heimatland, passiert.“
„Wir mussten plötzlich unsere Heimat verlassen“
„Eine besondere Bedeutung hat für mich das Bild ,Lyzeum N8‘ in Lozova. Das ist die Schule in meiner Heimatstadt, die es nicht mehr gibt. Das macht mich sehr traurig und nachdenklich“, schildert die 19-jährige Snishana Nemanyhina. „Das Bild “Verlorene Kindheit„ liegt mir besonders am Herzen, hier geht es um mich und meine Geschwister. Wir mussten plötzlich unsere Heimat, unsere Schule, Freunde verlassen“, berichtet der 15-jährige Ilia Kovalchuk-Ilin.
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