Innsbrucks Eishockey-Cracks gaben sich am Dienstag vor 2200 Zuschauern keine Blöße, kehrten mit einem 4:1-Heimsieg gegen Schlusslicht Graz aus der Länderspielpause zurück. Der heiße Kampf um den direkten Playoff-Einzug geht für die Tiroler am Freitag (19.30 Uhr) in Feldkirch gegen die Pioneers weiter.
Nach der desolaten Leistung vor der Länderspielpause gegen Pustertal (1:4) hatte sich Kapitän Jan Lattner in einer Video-Botschaft bei den Fans entschuldigt, Wiedergutmachung versprochen. Die Haie erfüllten gegen das dezimierte, weit abgeschlagene Schlusslicht mit dem 4:1-Sieg die Pflicht, berauschend war’s aber nicht.
Graz startete mit Riesenchance
Die Steirer hätten nach nicht einmal 30 Sekunden bei einem Alleingang von Krastenbergs sogar in Führung gehen können. Goalie Evan Buitenhuis rettete.
Doppelschlag durch Peeters
Ausgerechnet Jungstar Senna Peeters, der gegen Pustertal besonders unangenehm aufgefallen war, stellte dann mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten die Weichen früh auf drei Punkte im heißen Kampf um die Top-Sechs.
Wir können als Team zufrieden sein, haben einen guten Job gemacht.
HCI-Stürmer Senna Peeters
Das 2:0 war aber keine Initialzündung für einen Sturmlauf. Das Match plätscherte dahin. Die nächste große Chance gab es erst in der 31. Minute durch Corey Mackin. Graz hatte sich noch nicht aufgegeben, wäre Sekunden vor der zweiten Pause fast noch zum Anschlusstreffer gekommen.
Erstes Jakubitzka-Tor
Im Schlussabschnitt erhöhten die Haie das Tempo, kehrte die Spielfreude wieder etwas zurück. Verteidiger Daniel Jakubitzka gelang mit dem 4:0 auch sein erstes Saisontor.
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