Reise- und Visa-Bann
London geht gegen radikale israelische Siedler vor
Die britische Regierung hat gezielte Sanktionen gegen mehrere israelische Siedler im Westjordanland verhängt. Wie das Außenministerium in London am Montag mitteilte, werden vier Personen mit einem Reise- und Visa-Bann belegt. In Großbritannien gehaltenes Kapital werde eingefroren.
„Extremistische Siedler untergraben Sicherheit und Stabilität für Israelis und Palästinenser, indem sie palästinensische Zivilisten ins Visier nehmen und angreifen“, wurde der britische Außenminister David Cameron in der Mitteilung zitiert. Großbritannien habe Israel erneut aufgerufen, gegen die Verantwortlichen von Siedlergewalt vorzugehen, Gelder für die Palästinensische Autonomiebehörde freizugeben und den Siedlungsausbau zu stoppen, hieß es in der Mitteilung weiter.
Cameron: „Wir sind sehr besorgt“
Großbritannien forderte Israel zudem vor einer möglichen Offensive in Rafah im Süden des Gazastreifens zum „seriösen Nachdenken“ auf. „Wir sind sehr besorgt über das, was in Rafah geschieht“, erklärte am Montag Außenminister Cameron vor Journalisten. „Die Menschen, die sich dort befinden, sind oft bereits vier, fünf oder sechs Mal vertrieben worden. Sie können nirgends hin.“








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