28.05.2012 13:57 |

Entsetzen in China

Massenmörder verfüttert elf junge Männer an Hunde

Ein mutmaßlicher Serienmörder in China hat Leichenteile von Opfern auch an seine Hunde verfüttert. Nach der Festnahme des 56-Jährigen bestätigte das der Vizepolizeidirektor Wu Huayong vom Kreis Jinning in der Provinz Yunnan am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Täter soll mindestens elf junge Männer umgebracht haben.

Medienberichte in Hongkong, wonach der Mann selbst Menschenfleisch gegessen haben soll, konnte der Polizeioffizier allerdings nicht bestätigen. "Dafür haben wir gegenwärtig keine Beweise", sagte Wu Huayong.

In der Gegend um den südchinesischen Ort Nanmen waren seit 2005 wiederholt Jugendliche verschwunden. Der Mann soll seine Opfer zerstückelt und Leichenteile auch verbrannt bzw. vergraben habe. Die Enthüllungen sorgen in China für große Aufregung.

Täter saß bereits wegen Mordes
Die staatlichen Zensoren blockierten am Montag den Namen des Mannes und andere Suchworte wie "Kannibalismus in Yunnan" in den twitterähnlichen Kurznachrichtendiensten im Internet.

Denn auch die Behörden steht in der Kritik: Der Polizeichef des Kreises und der Leiter der Polizeistation in dem Dorf wurden wegen Vernachlässigung ihrer Dienstpflichten entlassen. Der Mann hatte 1979 wegen Mordes die Todesstrafe mit einem zweijährigen Vollzugsaufschub bekommen. Nach weiteren Strafermäßigungen war er 1997 aus der Haft entlassen worden.

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