Suche nach Opfern
Schweres Erdbeben in China forderte Tote
Das schwere Erdbeben im kasachisch-chinesischen Grenzgebiet hat in der Nacht auf Dienstag nach bisherigen Behördenangaben drei Todesopfer gefordert.
Bei dem Beben, das die Region Xinjiang am Dienstag erschütterte, seien zudem fünf Menschen verletzt worden, berichtete der chinesische Staatssender CCTV. Das chinesische Erdbebenzentrum gab die Stärke des Bebens im Bezirk Aksu mit 7,1 an. Die US-Erdbebenwarte USGS sprach von einer Stärke von 7,0.
Das Epizentrum lag den Angaben zufolge rund 50 Kilometer von der Gemeinde Wushi entfernt. Im Umkreis von 20 Kilometern um das Epizentrum liegen demnach fünf Dörfer. 58 Wohnhäuser und mehrere Ställe seien während des Bebens eingestürzt, berichtete die „Volkszeitung“. In Teilen der Region fiel kurz nach dem Beben auch die Stromversorgung vorübergehend aus. In Almaty, der größten Stadt Kasachstans, wurden 44 Menschen verletzt, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Die Such- und Bergungsarbeiten sind noch in vollem Gange. Seit der ersten Erschütterung hat es bereits Dutzende Nachbeben gegeben.
In sozialen Medien verbreitete Videos aus der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt zeigten verängstigte Menschen mitten in der Nacht auf der Straße - und das bei Temperaturen unter minus zehn Grad Celsius.
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