Köln und Karneval sind untrennbar miteinander verbunden. Auch die Handball-EM entkommt nicht dem Treiben der rheinischen „Jecken“. So tanzte sich die Faschingsgilde „Zukunft Müüs“ Sonntag spätabends durch das oberste Stockwerk des Pullmann-Hotels, in dem die Funktionärs-Riege rund um Michael Wiederer, den Präsidenten des Europäischen Verbands mit Sitz in Wien, logiert.
Der mehrere Gründe für gute Laune hat. „Wir sind auf Kurs, erstmals in der EM-Geschichte die Marke von einer Million Zuschauer in den Hallen zu erreichen!“ Die Basis ist das Weltrekord-Spiel zwischen Deutschland und der Schweiz in Düsseldorfs Fußballstadion, das 53.586 füllten. Aber nicht nur das.
„8000 Fans der Dänen und 5000 der Färöer waren in Hamburg dabei, da lacht das Herz!“ Das EM-Starterfeld auf 24 Teams zu erhöhen sei folgerichtig gewesen. „Zuvor hatten die Färöer oder Georgien nie eine Chance, sich zu qualifizieren!“
„Schlüssel ist das Abwehrzentrum“
Was sagt der Wiener Wiederer zum Erfolgslauf seiner Landsleute? „Nach dem Testspiel gegen Island war ich skeptisch. Der Schlüssel ist das Abwehrzentrum, das jahrelang eine Problemzone war!“ Die in der Formation Herburger/Hutecek geschlossen wurde.
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