Mit Frankreich wartet auf Österreichs Handball-Helden am Montag (18 Uhr - hier im Liveticker) im sechsten Spiel der Endrunde der ultimative Härtetest. Samstag wird schon WM 2025 zum Thema
Nach den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage setzte am Montag Tauwetter ein. Die Witterungsbedingungen in Köln sind Österreichs Protagonisten ziemlich egal (zumal Handball Hallensport ist) - die Stimmung könnte aufgrund der Erfolge nicht besser sein.
Unabhängig davon, ob das Platzierungsspiel um Rang fünf erreicht wird oder mit dem Einzug ins Semifinale (beides am Freitag) ein weiteres Kapitel des Märchens geschrieben wird (in dem Fall wäre das WM-Ticket fix) oder die EM am Mittwoch mit dem Hauptrundenmatch gegen Island endet, wird es am Samstag nochmals spannend.
Da wird im Rahmen des Finalwochenendes der Gegner fürs WM-Play-off im Mai ermittelt. Dänemark, Norwegen und Kroatien sind als Veranstalter 2025 qualifiziert, dazu gesellen sich die besten drei der EM. Österreich würde aus Topf eins gezogen werden, könnte auf Nationen, die bei der EM ab Platz 18 (Georgien, Schweiz, Rumänien, Serbien, Färöer, Bosnien, Griechenland) klassiert sind oder auf vier Teams auf der Vor-Qualifikation treffen.
Wenn man auf den Kader des Nationalteams blickt, ist eine Wien-Dominanz erkennbar. Zwar scheinen mit Jakob Nigg und Eric Damböck nur zwei Flügel von Margareten auf, bei genauerer Betrachtung werden aber die Wurzeln deutlich. Nikola Bilyk, Lukas Hutecek und Tobias Wagner wurden bei den Fivers groß, Constantin Möstl, Markus Mahr, Moritz Mittendorfer und Elias Kofler wechselten als Meister mit Westwien und nach dem Rückzug des Klubs aus der ersten Liga zu Konkurrenten in der Handball-Liga-Austria. Für Sebastian Frimmel war Westwien das Sprungbrett ins Ausland.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.