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Damit rechnete keiner

Red Bull muss für Verstappen eine Million bezahlen

Formel 1
20.12.2023 17:10

Nach Max Verstappens Traumjahr muss Red Bull für die Superlizenz 2024 sehr tief in die Tasche greifen! Laut „Forbes“ ist der Weltmeister absoluter Topverdiener ...

„Zum Glück muss nicht ich das bezahlen, das geht auf die Kappe vom Team“, lächelte Saisondominator Max Verstappen, als er erfuhr, dass Red Bull Racing an den Automobil-Weltverband FIA stattliche 1,217.900 Euro entrichten muss, damit ihr niederländischer Topstar die Superlizenz für das Jahr 2024 erhält.

Das hat keiner erwartet
„Ich finde diese Summen ehrlich gesagt schon etwas absurd, da gehört etwas mehr Vernunft in diese Geschichte“, sagte der inzwischen dreifache Weltmeister und fügte hinzu: „Aber wir wissen ja, solche Dinge werden irgendwann einmal fixiert und niedergeschrieben, dabei hatte damals wahrscheinlich niemand erwartet, dass man eines Tages am Ende der Saison so viele Punkte sammeln kann.“

Verstappen, der im abgelaufenen Kalenderjahr nicht weniger als 19 der 22 Grand Prix gewann, verbuchte insgesamt 575 Punkte auf sein Konto, macht bei 620 möglichen Zählern sagenhafte 92,75 Prozent.

Nette Rechnung
Und weil die FIA festgelegt hat, dass zum fixen Superlizenzpreis von 10.400 Euro noch pro errungenem WM-Zähler 2100 Münzen bezahlt werden müssen, ergibt das im Falle von Verstappen eben 1,217.900. „Wenn ich unseren Vertrag richtig im Kopf habe, dann müssen wir das bezahlen“, durfte sich Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko auch heuer wieder über eine nette Rechnung freuen.

45 Millionen Dollar Grundgehalt
Doch damit noch lange nicht genug - denn auch für Vize-Weltmeister Sergio Pérez müssen die „Bullen“ tief in die Tasche greifen: Bei 285 eroberten WM-Punkten macht das noch einmal 608.900 Euro obendrauf. Und natürlich ist auch eine gesalzene Meldegebühr von rund 6,8 Millionen Euro für das Weltmeister-Team mit Sitz im englischen Milton Keynes fällig.Nur Lewis ohne BonusAuf der Rennstrecke war Verstappen heuer also kaum zu biegen - und das spiegelt sich auch auf der vom Wirtschaftsmagazin „Forbes“ herausgegebenen Rangliste der bestverdienenden Formel-1-Piloten wider.

Der 26-Jährige, der mit 54 GP-Siegen hinter Lewis Hamilton (103) und Michael Schumacher (91) auf Platz drei der ewigen Bestenliste rangiert, soll demnach zu seinen 45 Millionen Dollar Grundgehalt für WM-Titel, Rennsiege und Platzierungen Bonuszahlungen von 25 Millionen kassiert haben. Mit insgesamt 70 „Mille“ hat er damit Lewis Hamilton (55), der als einziger Top-10-Pilot keinen Bonus erhielt, als Spitzenverdiener abgelöst (siehe Statistik rechts oben).

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