Seit ihrem Renneinsatz auf FIS-Ebene am 9. November 2020 in Sulden am Ortler (It) hat die Vorarlbergerin Victoria Olivier schon einige Schlagzeilen geschrieben. Zuletzt war es ruhig um die inzwischen 19-Jährige geworden. Das lag allerdings daran, dass „Vici“ mit Kreuzbandriss passen musste. Doch heute feiert die „Rakete aus Au“ ein Comeback.
Am 7. April 2022 war Victoria Olivier im Grödnertal bei einem FIS-Super-G auf Rang sechs gerast. Der Schlusspunkt einer für sie unglaublichen Saison, in der sie neben Super-G-Bronze bei der Junioren-WM in Kanada auch noch zwei Gold- und eine Bronzemedaille beim EYOF in Finnland holen konnte.
Vor Sölden-Quali riss das Kreuzband
Kurz bevor die damals 18-Jährige im Oktober 22 zur Quali für den Weltcupauftakt in Sölden antreten konnte, schlug dann der Verletzungsteufel zu. Beim Training im Pitztal riss sich die „Rakete aus Au“, wie sie einst von ihrem ÖSV-Coach Flo Melmer tituliert wurde, das Kreuzband im linken Knie. Ein langer Weg zurück, auf dem Vici quasi im Vorbeigehen noch die Matura am Skigymnasium Stams und die Bundesheer-Grundausbildung absolvierte, folgte.
Kein Ergebnisdruck beim Comeback
Heute, 607 Tage nach ihrem letzten Renneinsatz, feiert die Head-Pilotin ihr Comeback. Sie wird wie die Bezauerin Leni Kappaurer beim ersten von zwei Europacup-Riesentorläufen in Zinal (Schweiz) an den Start gehen. „In den Trainings war ich schon gut dabei“, verrät Olivier, die sich allerdings keinen Ergebnisdruck fürs Comeback auferlegen will.
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