Krimi um Buchversionen

König Charles zutiefst betrübt über Archie-Eklat

Royals
04.12.2023 13:17

König Charles soll zutiefst betrübt sein über die Aufregung um das Enthüllungsbuch von Omid Scobie, in dessen niederländischer Fassung er und Kate als „Rassisten“ verunglimpft werden. Im Palast ist Feuer am Dach. Ein Krisengespräch soll das andere jagen - und wie die Namen ins Buch kamen, entwickelt sich unterdessen zu einem richtigen Krimi.

Eine Quelle sagte gegenüber dem Portal „ET“, der 75-jährige Royal sei „zutiefst betrübt über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Omid Scobies Buch und nimmt die Angelegenheit sehr ernst.“

Britische Medien berichten, dass der Monarch und sein wegen der aus der Luft gegriffenen Anfeindungen gegen seine Frau erzürnte Prinz William Krisengespräche führen. Die beiden hochrangigen Royals wollen keinesfalls mit einem Schnellschuss reagieren, sondern mit Bedacht Maßnahmen ergreifen.

„Alle Optionen“ werden geprüft
„Es werden Diskussionen geführt, und wir werden diese Woche diese Diskussionen fortsetzen“, sagte eine offenbar involvierte Quelle am Wochenende dem  „Telegraph“. „Gespräche und Entscheidungen werden mit Sorgfalt, Zeit und Professionalität geführt und nicht über ein Wochenende überstürzt.“

Palastmitarbeiter kommen diese Woche zusammen, um „alle Optionen“ in Bezug auf die Vorwürfe zu besprechen, einschließlich der Einleitung rechtlicher Schritte.

Diese könnten nicht nur den Autor Omid Scobie betreffen, sondern möglicherweise auch Meghan Markle. Denn Scobie gilt, auch wenn er es in jüngsten Interviews abstreitet, als „Sprachrohr“ und Vertrauter der ehemaligen Schauspielerin.

Wer hat was geleakt?
Und der Autor berichtet in seinem Werk von einem privaten Briefwechsel zwischen der Ehefrau von Prinz Harry und dem König nach dem „Oprah“-Interview vor drei Jahren, in dem die Herzogin von Sussex darüber gesprochen hatte, dass „jemand“ aus dem Königshaus über die Hautfarbe ihres noch ungeborenen Kindes Archie spekuliert habe. Einen Namen nannte sie damals nicht. In den Briefen an Charles, in denen sie über eine „Voreingenommenheit im Königshaus“ geschrieben haben soll, sollen diese aber gefallen sein.

In der niederländischen Version von Scobies „Endgame“ wurden diese auch genannt. Das kam vergangene Woche heraus, als die Biografie erschien und noch am Veröffentlichungstag wegen „Übersetzungsfehlern“ in den Niederlanden aus den Regalen genommen wurde. 

Der Autor beharrt darauf, niemals Namen genannt zu haben. Zwei Übersetzerinnen des Buches schwören jedoch, nichts hinzugefügt zu haben. Was am Montag auch bestätigt wurde.

Krimi um Buchversionen
Die britische Zeitung „The Times“ berichtete, dass der Publishing-Bereich der United Talent Agency einen Entwurf mit dem Namen der Royals an den niederländischen Verleger Xander Uitgevers geschickt habe und die Übersetzerinnen damit gearbeitet haben dürften.

UTA soll dem Verleger dann einige Wochen vor der Veröffentlichung noch eine endgültig genehmigte End-Version des Textes geschickt haben, in der Kate und Charles nicht namentlich genannt wurden. Diese Version ging aber offenbar unter oder die Manuskripte wurden nicht mehr verglichen. Wie in einem Krimi wird wohl derzeit bei den Verlagen nachgeforscht, wie das alles passieren konnte.

Die britische Öffentlichkeit reagiert unterdessen empört auf das Buch, in dem besonders Prinzessin Kate nicht nur für die Gespräche über Archie verantwortlich gemacht wird, sondern auch in weiteren Passagen schlecht gemacht wird. Unter anderem soll sie sich gefühlskalt nicht mit Herzogin Meghan angefreundet und sich nicht um deren Befindlichkeiten gekümmert haben.

Lovestorm für Prinzessin
In einer Art wahrem Lovestorm für die Prinzessin und künftige Königin veröffentlichten britische Zeitung am Wochenende Geschichten über Kate, die sie als liebevolle Mutter und große Stütze der Monarchie darstellten.

Auch ihr Onkel Gary Goldsmith kam zu Wort, der in der „Daily Mail“ schrieb, es sei „lächerlich zu glauben, dass Kate eine Rassistin“ sei. Sie sei das genaue Gegenteil und auch so erzogen worden.

Der ehemalige Leiter der britischen Kommission für Rassengleichheit, Sir Trevor Phillips, erklärte in seiner Sendung auf Sky News, dass die Vorwürfe sowieso völliger Unsinn seien. Es sei „normal“, dass Familien über das mögliche Aussehen eines noch ungeborenen Kindes plaudern. 

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(Bild: kmm)



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