Punsch und Glühwein

Zutaten jetzt alle teurer – mit nur einer Ausnahme

Wirtschaft
17.11.2023 12:49

Die Glühwein- und Punschsaison beginnt wieder. Anlässlich dazu wies Statistik Austria jetzt darauf hin, dass die Preise für die Zutaten im Vergleich zum Vorjahr zum Teil stark gestiegen seien - mit einer Ausnahme.

So wurde nämlich Rotwein im Vergleich zu Oktober 2022 um 1,3 Prozent günstiger. Alle anderen Zutaten, die für Glühwein oder Punsch benötigt werden, sind hingegen jetzt teurer. Das trifft besonders auf Orangen mit einem Plus von 23,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Mit einem deutlichen Abstand folgen Zimt und Gewürznelken (10,8 Prozent), Kristallzucker (10,6 Prozent) und Rum (9,8 Prozent).

Vergleichsweise weniger hoch ist der Preisanstieg bei Zitronen (4,7 Prozent), Honig (3,8 Prozent) und Weißwein (3,6 Prozent). Die Statistik Austria postete am Freitag eine entsprechende Grafik auf der Plattform X (früher Twitter).

Wer selbst Punsch oder Glühwein zubereiten möchte, sollte den Preisen nach somit zu Rotwein statt zu Weißwein greifen. Auf dem „Wiener Weihnachtstraum“ müssen Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr übrigens mit 7,50 Euro für ein Häferl Schilcher-Glühwein oder Orangenpunsch rechnen (ohne Einsatz).

Inflation bei 5,4 Prozent
Laut Statistik Austria lag die Gesamtinflation im Oktober bei 5,4 Prozent. Das sei der niedrigste Wert seit Jänner 2022, sagte Generaldirektor Tobias Thomas am Freitag in einer Aussendung. Gastronomie und Hotellerie waren die Hauptpreistreiber, gemeinsam mit dem Bereich Wohnen sorgten sie für fast die Hälfte der Teuerung. Die Preise stiegen in Hotels und Gasthäusern um durchschnittlich elf Prozent, im Bereich Wohnen waren es 5,1 Prozent. Tiefer in die Tasche greifen musste die Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr vor allem, um Mieten und das Instandhalten von Wohnungen zu zahlen.

Hier sehen Sie eine Grafik zur Inflation in Österreich im Oktober 2023.

Hotellerie und Gastronomie waren bereits bei der Jahresinflation im September die Hauptpreistreiber. Vertreterinnen und Vertreter der Branchen verteidigten sich damals mit teureren Vorleistungen, etwa höheren Preisen bei Lebensmitteln und Getränken. Der Rückgang der Verbraucherpreise geht den Statistikerinnen und Statistikern nach wiederum auf die Treibstoffpreise zurück, die deutlich günstiger als im Vorjahr sind. 

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