Causa Bergmanngasse

Grazer Verkehr lässt wieder einmal Wogen hochgehen

Steiermark
16.11.2023 08:00

In Graz fühlen sich viele Autofahrer zusehends ausgebremst. Ihr politisches Sprachrohr ist die FPÖ. Sie wettert derzeit wegen Fahrradpläne in der Bergmanngasse gegen den für Verkehr zuständigen steirischen SPÖ-Chef Anton Lang.

Groß war die Aufregung, als die „Krone“ im August erstmals darüber berichtete, dass die Bergmanngasse in Geidorf umgestaltet werden soll. Viele Pendler befürchten seitdem, dass auf dieser wichtigen Ausfahrtsstraße in Richtung Norden eine Autospur einem neuen Fahrradhighway geopfert wird. Auch der Wegfall von Parkplätzen war Thema. Verkehrsplaner von Land und Stadt wollen noch in diesem Jahr ein Konzept zur Neuverteilung der Verkehrsflächen vorlegen.

Die Freiheitlichen stellten nun eine Anfrage an den verantwortlichen Verkehrsreferenten Anton Lang (SPÖ). Dessen Beantwortung liegt der „Krone“ vor. Für den Landeshauptmann-Stellvertreter ist klar, „dass sich die Gesamtsituation in der Bergmanngasse für Pendler verschlechtert, wenn keine Maßnahmen gesetzt werden“.

Er werde aber dafür Sorge tragen, dass Autofahrer auch mittel- und langfristig im gesamten Bereich „zeiteffizient“ vorankommen. „Ob die Bergmanngasse aber in ihrer jetziger Form im Sinne der Pendler ist, werden Erhebungen und verkehrliche Simulationen zeigen.“

Bei der FPÖ kann man mit Langs Beantwortung wenig anfangen, vermisst eindeutige Aussagen. „Und zwischen den Zeilen ist klar erkennbar, dass der Landeshauptmann-Stellvertreter den irrwitzigen Radwegplänen der links-linken Stadtregierung durchaus etwas abgewinnen kann“, schüttelt Klubobmann Mario Kunsek den Kopf.

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