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Thiem freut sich „auf positive Energie der Fans“

Tennis
23.10.2023 07:42

Dominic Thiem sprach vor dem Dienstag-Kracher gegen Stefanos Tsitsipas über seine Gesundheit, seine spezielle Beziehung zum Tennis-Klassiker in Wien und seine Offenheit für neue Turnierformate …

Vor zwölf Jahren spielte Dominic Thiem als 18-Jähriger erstmals vor der Mega-Kulisse des Tennis-Klassikers in Wien. Damals gewann er im Duell der Generationen gegen Thomas Muster. Dienstag tritt er zum 13. Mal am Vogelweidplatz an, prallt um 17.30 Uhr auf Stefanos Tsitsipas. Vor dem Erstrunden-Hit sprach Thiem über

  • seine Gesundheit: „Es geht mir wieder gut. Die Gastritis war aber langwierig. Es war keine bakterielle Geschichte. Nach den US Open konnte ich über zwei Wochen nichts machen, es ging mir nicht gut. Ich musste vier Wochen Medikamente nehmen.“
  • die Chancen in der ersten Runde gegen Tsitsipas: „Natürlich ist er Favorit. Aber ich habe absolut meine Chancen. Unsere Matches heuer in Wimbledon und Madrid waren eng, es ging im Entscheidungssatz jeweils in den Tiebreak. Kleinigkeiten werden auch dieses Mal entscheiden.“
  • einen „Supercoach“, wie ihn jüngst der Däne Holger Rune mit Boris Becker verpflichtete: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team, muss niemanden von außen dazunehmen. Es liegt zum größten Teil an mir selber. Das war so, als ich Dritter der Weltrangliste war, als ich die US Open gewonnen habe, und das ist auch jetzt so, wo ich knapp Top 100 bin und um die Australian Open zittere.
  • die fehlende Konstanz: „Es waren gute Wochen und Matches dabei. In New York habe ich mich spielerisch heuer am besten gefühlt, aber dann kam die Gastritis. Insgesamt gab es zu viele Leerläufe. Oft war es nicht genug. Das ist nicht zufriedenstellend. Aber ich arbeite hart für bessere Zeiten.
  • seine Beziehung zum Tennis-Klassiker in Wien: „Ich war schon als vierjähriger Bub hier, habe das Exhibition-Doppel mit Alex Antonitsch und Mansour Bahrami geliebt. Ich habe als Fan mit Stefan Koubek und Jürgen Melzer gejubelt. 2010 habe ich erstmals in der Qualifikation gespielt, 2011 das erste Mal im Hauptbewerb gegen Thomas Muster vor einer Mega-Kulisse. Höhepunkt war der Titel 2019. Das wird immer einer der wichtigsten Siege meiner Karriere bleiben.“
  • die Stimmung in der Stadthalle: „Die Atmosphäre ist immer sensationell. Ich freue mich sehr auf die positive Energie der Fans.“
  • seine Offenheit für neue Turnierformate: „Die Matches sind zu lang. Ich habe in Antwerpen zweimal bis in die Nacht gespielt. Da bist du mit Essen und Physio erst um vier Uhr im Bett. Und am nächsten Tag geht es wieder weiter. Das ist nicht sehr nachhaltig. Daher wäre ich offen für Formate, bei denen man vielleicht nur eine festgelegte Zeit spielt. Bei Grand Slams sollte man aber auf jeden Fall den bisherigen Modus beibehalten.“
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