Wirbel in der türkischen Süper Lig. Weil es bei der Partie zwischen Gaziantep FC und Antalyaspor am Samstag zu einer Schweigeminute kommen soll, weigern sich die beiden israelischen Profis Ramzi Safuri und Sagiv Jehezkel, zu spielen.
Der Grund: Mit der Aktion wollen die Klubs der palästinensischen Opfer im Krieg zwischen der Hamas und Israel gedenken. Für die beiden Antalyaspor-Spieler Safuri und Jehezkel ein absolutes No-Go, sie werden folglich nicht auf dem Rasen zu sehen sein.
Verein unterstützt Entscheidung
„Die schlechten Nachrichten aus dem Land haben das Fußballspielen für uns zu einer fast unmöglichen Aufgabe gemacht. Die Mannschaft respektiert unsere Entscheidung und gibt uns volle Unterstützung. Wir danken ihnen dafür“, teilten die Nationalteamspieler in einer öffentlichen Erklärung mit.
Aufgrund der vorwiegend selben Religion (Islam) solidarisiert sich die Türkei größtenteils mit Palästina, da es jedoch die Hamas war, die im jüngsten Konflikt den ersten Angriff ausgeführt hatte, sei es für Safuri und Jehezkel unvorstellbar, ein Zeichen für die Opfer der gegnerischen Seite zu setzen - zumal Israel bereits Tausende Todesopfer zu verzeichnen hatte.
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