Da hatte Tennis-Profi Benoit Paire offenbar gar keine Lust, auf dem Platz zu stehen! Für den lustlosen Auftritt des Franzosen beim ATP-Challenger-Turnier in Malaga gegen Pedro Martinez hagelte es jede Menge Kritik im Netz. „Der Typ ist eine Schande für das Profi-Tennis“, schrieb ein User. Oder: „Er sollte lebenslang von der ATP-Tour suspendiert werden.“
Im Laufe seiner Karriere war Paire mit seinem Verhalten schon des Öfteren negativ aufgefallen. Der Auftritt in Malaga grenzte jedoch an Arbeitsverweigerung, wie ein Video in den sozialen Medien deutlich macht.
0:6 im ersten Satz
Vermeintlich leichte Bälle setzte der Weltranglisten 123. meterweit ins Out, versuchte teilweise erst gar nicht, die Schläge seines Kontrahenten zu erlaufen. Lediglich sechs Punkte gewann er gegen Spanier Pedro Martinez (ATP-Rang 116) im ersten Satz, unterlag mit 0:6. Im zweiten Satz hielt Paire zumindest ein wenig dagegen. Die Lust verlor der Franzose jedoch wieder, als er beim Stand von 2:2 vier Breakbälle nicht verwerten konnte und anschließend das Break selbst kassierte. Bei 2:4 wurden die Zuschauer vorzeitig erlöst - Paire gab das Match auf.
„Erbärmliches Schauspiel“, „Schande für das Profi-Tennis“
„Benoit Paire erreicht mit einer bedauerlichen Leistung in Malaga den Tiefpunkt“, urteilte etwa die spanische Zeitung „Mundo Deportivo“ und sprach von einem „erbärmlichen Schauspiel, das das Publikum empörte und auch Pedro Martinez ratlos zurückließ“. In den sozialen Medien gingen die Fans und Beobachter mit dem Tennis-Rüpel ebenso hart ins Gericht. „Er sollte lebenslang von der ATP-Tour suspendiert werden“, schrieb ein User. Ein anderer forderte: „Die ATP sollte ihm nicht erlauben, am Turnier teilzunehmen. Er verfälscht ständig den Wettbewerb.“ Ein Dritter machte klar: „Ich bin nicht einmal überrascht. Ich gebe jenen die Schuld, die ihn weiterhin für Turniere einladen. Der Typ ist eine Schande für das Profi-Tennis.“
Paire meldet sich zu Wort
Paire sprach von einer „komplizierten Zeit“ in seinem Instagram-Posting. Er fühle sich gerade nicht gut im Kopf, wenn er auf einen Tennisplatz gehe. „Es liegt an mir, Lösungen zu finden, um wieder Spaß zu haben“, so der 34-Jährige. Bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen sein lustloser Auftritt haben wird …
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