Essen aus der Heimat

Was den NÖ-Landwirten schmeckt und nicht schmeckt

Niederösterreich
16.09.2023 16:00

Im Kampf, die Versorgung aufrecht zu halten, fordern die Niederösterreichs Bauern jetzt mehr Ehrlichkeit und Transparenz im Umgang mit den kostbaren Lebensmitteln. Denn es gibt Fälle, wo das Rohprodukt aus dem EU-Ausland kommt und als heimisch gilt, nur weil es in Österreich verarbeit wurde.

Niederösterreich gilt als die Kornkammer Österreichs. Gibt es Restriktionen oder Wettbewerbsverzerrungen für Bauern, trifft es das Land zwisschen Enns und Leitha besonders schwer. Im Rahmen der Woche der NÖ Landwirtschaft wurde in den Obstgarten der Familie Kainz in Kleinzwettl im Bezirk Waidhofen an der Thaya geladen. Und gesagt, was den heimischen Landwirten schmeckt und was ihnen nicht schmeckt.

(Bild: Klaus Schindler)

Nicht zu große Monokulturen-Felder
„Biodiversität spielt für künftige Effizienz und Nachhaltigkeit eine große Rolle. Das bedeutet aber auch, dass man die Feldfrüchte auf Äckern abwechslungsreich gestaltet“, sagt Kammerobmann Christoph Kadrnoschka. Die Familie Kainz hat 70 Hektar Fläche, betreibt einen Heurigen, produziert mit preisgekrönte Hochprozentige und Säfte.

Herkunftskennzeichnung im Fokus
Renate Kainz will eine generelle Herkunftskennzeichnung, die nur wenig Aufwand mache. Kadrnoschka fordert hier mehr Ehrlichkeit: „Mehl oder Apfelsaft gilt schon dann als heimisch, wenn das Rohprodukt aus dem Ausland in Österreich verarbeitet wird.“

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