Am 30. Oktober wird in Paris der heiß begehrte „Ballon d‘Or“ vergeben. Eines steht bereits jetzt fest: Die Auszeichnung wird nicht an Cristiano Ronaldo gehen. Der Portugiese befindet sich nicht mehr im Rennen um die Trophäe - eine Watschn für den Ausnahmekönner!
Das französische Fachmagazin „France Football“ gab am Mittwoch die Liste der 30 Kicker umfassenden Nominierten bekannt. Und es gibt zwei große Favoriten auf den Titel: Der Ex-Salzburger Erling Haaland war zuletzt als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet worden und darf sich daher durchaus Hoffnungen machen. Genauso wie Weltmeister Lionel Messi, für ihn wäre es bereits der achte Triumph.
Brisant: Erstmals seit 20 Jahren nicht mehr in der Auswahl befindet sich der nach Saudi-Arabien gewechselte Cristiano Ronaldo. Ein Umstand, der dem ehrgeizigen Portugiesen keine Freude bereiten wird. Derzeit weilt Ronaldo bei der Nationalmannschaft. Am Freitag steht das EM-Quali-Duell mit der Slowakei auf dem Programm. Schießt sich Ronaldo dann den Frust von der Seele?
Benzema ist Titelverteidiger
Die Verleihung des „Ballon d‘Or“ findet am 30. Oktober in Paris statt. Wie schon im vergangenen Jahr wird nicht die Leistung eines Kalenderjahres bedacht, sondern die Auftritte in der abgelaufenen Spielzeit 2022/23 sind entscheidend. Titelverteidiger ist der mittlerweile ebenfalls in Saudi-Arabien spielende Karim Benzema, der auch diesmal nominiert ist. Der „Ballon d‘Or“ ist kein Ersatz für die Weltfußballer-Wahl. Diese Wahl wird weiterhin vom Weltverband (FIFA) veranstaltet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.