Ort fehlt ein Gasthaus

„Klosternhof“ sucht seit einem Jahr einen Käufer

Oberösterreich
05.09.2023 12:00

In Baumgartenberg gingen im letzten echten Wirtshaus Anfang des Jahres die Lichter aus. Bereits seit September des Vorjahres  steht das Traditionslokal in der 1900-Einwohner-Gemeinde zum Verkauf bereit. Noch war aber niemand bereit, den Preis von 750.000 Euro zu bezahlen. 

Vom Edel-Wirtshaus eines Haubenkochs um knapp 1,6 Millionen Euro bis zu einem einfachen Imbissstand um 120.000 Euro: Wer sich sein eigenes Gastro-Lokal kaufen möchte, hat derzeit reichlich Auswahl. In Baumgartenberg ist etwa der „Klosterhof“ bereits seit einem Jahr zu haben. Der Verkaufspreis liegt bei 750.000 Euro. „Das Inventar ist im Preis aber nicht inbegriffen“, hofft Bürgermeister Gerhard Fornwagner auf eine rasche Wiederbelebung des Gebäudes in zentraler Lage. „

Wirt sperrt nur am Wochenende auf
Als Bürgermeister wünsche ich mir natürlich die Fortführung als Gasthaus, und dass es wieder ein Ort der Begegnung wird.„ Seit der Klosterhof zugesperrt wurde, hat in der 1900-Einwohner-Gemeinde kein “echtes" Wirtshaus mehr die ganze Woche hindurch geöffnet. Ein Gasthaus sperrt nur noch von Freitag bis Sonntag auf. Dazu gibt es ein Café, einen Würstlstand und ein Kebablokal mit Sitzplätzen.

Käufer gesucht: Das gilt in Bad Kreuzen für das Gasthaus „Zum Aigner Kreuz“. (Bild: Dostal Harald)
Käufer gesucht: Das gilt in Bad Kreuzen für das Gasthaus „Zum Aigner Kreuz“.

Unweit von Baumgartenberg steht in Bad Kreuzen das Gasthaus „Zum Aigner Kreuz“ zum Verkauf bereit. Die Wirtsleute Maria und Josef Aichinger gehen in Pension, ein Nachfolger fehlt. Jetzt könnte das Haus um 850.000 € den Besitzer wechseln. „Wir haben zum Glück noch zwei echte Gasthäuser“, so Bürgermeister Manfred Nenning.

n Kirchdorf am Inn muss trotz guter Auslastung der zentral gelegene „Marienhof“ abgegeben werden. (Bild: Scharinger Daniel)
n Kirchdorf am Inn muss trotz guter Auslastung der zentral gelegene „Marienhof“ abgegeben werden.

Fast doppelt so teuer ist in Kirchdorf am Inn der „Marienhof“ von Reinhard Stockinger. Das Gebäude ist deutlich jünger und mehr als nur ein Geheimtipp. „Ohne Reservierung bekam man dort nie einen Platz“, bedauert Ortschef Josef Schöppl das Aus. Grund sei die berufliche Veränderung von Haubenkoch und Besitzer Reinhard Stockinger.

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