Ein Typ, der keinen kalt lässt. Bodenständig, herzerfrischend, authentisch, optimistisch und auch mit einer Portion Schmäh ausgestattet. Obwohl Sasa Kalajdzic erst drei Spiele in der Premier League in den Beinen hat, zählt der 26-Jährige bei den Wolverhampton Wanderers zu den größten Fanlieblingen.
„Krieger, du schaffst es!“ - „Werde fit, wir brauchen dich!“ oder „Egal, was passiert, wir stehen hinter dir!“ Auszüge von Postings auf diversen Fanseiten von den „Wolves“, der Anhang motivierte Kalajdzic immer wieder. Eine moralische Unterstützung, die Österreichs Stürmerhoffnung bitter nötig hatte. Kreuzbandriss zwei Wochen nach seinem Wechsel zu Stuttgart 2019, Kreuzbandriss in seinem ersten Spiel für Wolverhampton 2022. Langwierige Verletzungen, die einen an den Rand der Verzweiflung bringen. Doch Sasa meisterte bravourös seine mentalen Herausforderungen, weil er konsequent nur ein Ziel verfolgte: Bald wieder Tore zu schießen …
Sein 1:0 gegen Everton ist daher viel mehr als nur Wolverhamptons Siegestreffer. Ein Tor als Mutmacher, der Beweis, dass Hartnäckigkeit, Zielstrebigkeit und Fleiß im Sport belohnt werden. Rückschläge wegstecken, immer wieder aufstehen. Kalajdzic gilt als Mentalitätsmonster mit riesigem Kämpferherz. Darüber darf sich auch Österreichs Teamchef Ralf Rangnick wieder freuen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.