Am Dienstag gegen 5.35 Uhr hatte der Einsatz der Kleintierrettung mit Unterstützung von zwei Polizisten begonnen. Mit dem ursprünglichen Fahrzeug fand man jedoch schon bald nicht mehr das Auslangen, es mussten ein weiteres Feuerwehrauto und sechs Mann angefordert werden. Um alle Tiere einzufangen, benötigten die Feuerwehrmänner knapp vier Stunden.
"Sehr schmerzhaft in rechte Hand gebissen"
Als die Aktion schon beinahe beendet schien, wurde ein Floriani von einer Katze "sehr schmerzhaft in die rechte Hand gebissen". Er musste zur Versorgung ins UKH gebracht werden, wo Teile des rechten Zeigefingers gar entfernt und die Wunde genäht werden musste. Der Amtstierarzt veranlasste anschließend umgehend eine sogenannte Tollwut-Ausschlussüberprüfung bei dem rabiaten Stubentiger.
Frau verbesserte Tierhaltungsbedingungen nicht
Man habe die Tierhaltung in dem Haus schon mehrmals kontrolliert, nachdem vor Wochen Anzeigen wegen Geruchsbelästigung eingegangen waren, sagte Amtstierarzt Klaus Hejny. Die Besitzerin sei aufgefordert worden, für eine Verbesserung der Bedingungen zu sorgen, konnte oder wollte aber diese Auflage nicht umsetzen.
Deshalb habe man sich zur Abnahme entschlossen, unter anderem auch deswegen, weil viel zu wenige Katzenkistchen vorhanden gewesen seien. Ob die Frau ihre Tiere wiederbekommt, ist fraglich. "Dazu müsste sie nachweisen, dass sie die Tierhaltung adaptiert hat", so Hejny.
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