Lediglich die Hälfte der Tiroler Bahnhöfe ist laut ÖVP-Generationen-Sprecherin LA Iris Zangerl-Walser barrierefrei. Damit fehlt auch ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende.
Aktuell sind in Österreich rund 86 Prozent aller Bahnhöfe und Bahnhaltestellen komplett barrierefrei. „In Tirol jedoch leider nur rund 53 Prozent“, berichten ÖVP-Verkehrssprecher Forian Riedl und Generationen-Sprecherin LA Iris Walser der „Tiroler Krone“. Österreich habe sich aber 2008 mit der Ratifizierung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung verpflichtet, „alle öffentlichen Einrichtungen barrierefrei zu gestalten. Und damit sind auch alle Bahnhöfe und Bahnhaltestellen umfasst“.
53 Prozent sind keinesfalls zufriedenstellend. Deshalb dränge ich hier auf zeitnahe Umsetzungsstrategien!
LA Iris Zangerl-Walser, VP-Tirol-Generationensprecherin
Zugang für alle sicherstellen
Riedl und Zangerl-Walser betonen, „wie wichtig barrierefreie Bahnhöfe für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten oder Mobilitätseinschränkungen sind, damit es für alle einen gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln gibt“.
Ein barrierefreier Bahnhof bzw. eine barrierefreie Bushaltestelle sei „eine Investition in die Gleichberechtigung, den sozialen Zusammenhalt und in die Mobilität für alle“, hält Verkehrssprecher Riedl fest, „nur mit attraktiven Öffi-Verbindungen werden wir die Mobilitätswende schaffen – dazu gehört neben einer dichten Taktung eben auch die adäquate Ausstattung der Haltestellen.“
Hilfe vonseiten des Landes zugesagt
Gleichzeitig verbesserten Rampen, Aufzüge, gut sichtbare Markierungen und andere barrierefreie Elemente die Sicherheit für alle Reisenden und reduzierten das Risiko von Unfällen und Verletzungen, ergänzt LA Iris Zangerl-Walser. Sie betont, sich seit Jahren für mehr Barrierefreiheit einzusetzen. Zangerl-Walser ist auch Vizebürgermeisterin von Zirl, einer jener Gemeinden, deren Bahnhof Hindernisse aufweist.
Ein Antrag aus der Vorperiode sei einstimmig beschlossen und sollte nunmehr rasch umgesetzt werden. Auch die Hilfe des Landes Tirol sei nun zugesagt worden!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.