Sturm sorgte damit für ein dicht gedrängtes Spitzenfeld: Der neue Spitzenreiter Austria hält ebenso wie Rapid, Ried und die nunmehr viertplatzierte Admira bei 27 Punkten. Vier Zähler dahinter folgen Salzburg und Sturm.
Kienast trifft schon in der 3. Minute
Dass die Austria erstmals seit 24. April ganz oben steht, lag auch am völlig verpatzten Start der Südstädter. Schon nach 36 Sekunden tauchte Kienast allein vor dem Tor auf, scheiterte aber noch an Goalie Tischler. In der 3. Minute machte es der Stürmer nach Vorlage von Bodul besser, umkurvte Tischler und schoss zu seinem ersten Tor seit 20. August ein.
Nach der Führung schaltete Sturm sofort einen Gang zurück, es entwickelte sich eine zerfahrene Partie ohne Höhepunkte. Interessant wurde es erst wieder in der 37. Minute, als Bukva zunächst wegen eines Fouls die Gelbe Karte sah und unmittelbar danach wegen Kritik am Schiedsrichter-Assistenten mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Admira schöpfte kurzfristig Zuversicht und kam in der 44. Minute dem Ausgleich nahe, doch Schwab scheiterte nach Jezek-Zuspiel an Goalie Cavlina.
Admira ziemlich ideenlos
Dies sollte die einzige echte Torchance der Admiraner bis zum Finish gewesen sein - der Aufsteiger konnte die zahlenmäßige Überlegenheit nicht ausnützen. Plan- und ideenlos lief sich die Kühbauer-Truppe nach dem Seitenwechsel im gegnerischen Abwehrnetz fest und wurde stattdessen gnadenlos ausgekontert.
Ehrenreich-Doppelpack bringt Entscheidung
In der 62. Minute war Ehrenreich nach einer Flanke von Kainz per Kopf erfolgreich, zehn Minuten später sorgte der Einwechselspieler nach einem Admira-Corner für die Entscheidung: Der 28-Jährige, der zuvor noch nie in der Bundesliga getroffen hatte, zog von der eigenen Hälfte aus allein aufs Tor und schloss souverän ab.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte die Admira den Glauben an einen Punktgewinn verloren. Immerhin gelang Toth in der 87. Minute noch das Ehrentor, womit die Südstädter die vierte Partie in Folge ohne erzielten Treffer vermieden. Die Verlängerung der Erfolgs-Heimserie von Sturm (elf Liga-Matches ungeschlagen) war aber nicht mehr zu verhindern, auch weil Jezek in der 91. Minute mit einem Stangenschuss Pech hatte.








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