Arbeitskräftemangel

Fachkräftebarometer soll Stellenmarkt abbilden

Österreich
06.06.2023 11:47

Im 1. Quartal 2023 waren laut den heimischen Betrieben 228.300 Stellen offen, vor einem Jahr waren es 227.700. Von den unbesetzten Stellen entfallen 134.700 auf den Dienstleistungsbereich, 61.100 auf den produzierenden Sektor und 32.500 auf den öffentlichen Bereich. Ein Fachkräftebarometer soll künftig für einen besseren Überblick sorgen.

Dem Arbeitsmarktservice (AMS) wurden von den Firmen nur 118.100 der offenen Stellen gemeldet, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Damit der Arbeitskräftemangel besser im Blickfeld ist, hat das Arbeits- und Wirtschaftsministerium nun gemeinsam mit dem AMS das BMAW AMS Fachkräftebarometer entwickelt. Dieses zeige zeitnahe quartalsweise Ergebnisse zu Fachkräfteengpässen auf Berufsebene für Österreich und in Zukunft auch für die einzelnen Bundesländer auf.

Das Barometer berechnet sich anhand von drei Teilindikatoren: Stellenandrang (berechnet sich aus Arbeitslosen dividiert durch offene Stellen), Zugang zu offenen Stellen (Anzahl der Zugänge und relative Veränderung des Zugangs an offenen Stellen) und Gesamtstellenmarkt (Anzahl und relative Veränderung von Zugängen an Stelleninseraten).

Künftig „schneller reagieren“
Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) meinte am Dienstag, er sei zuversichtlich, dass das Fachkräftebarometer in Zukunft dabei unterstützen wird, Entwicklungen am Arbeitsmarkt früher zu erkennen, um darauf noch schneller reagieren zu können. Und AMS-Chef Johannes Kopf ergänzte: „Der Vorteil des neuen Fachkräftebarometers ist es, nicht nur jene Stellen als Grundlage zu nehmen, die dem AMS gemeldet werden, sondern außerdem rascher auf Nachfrageänderungen reagieren zu können.“

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