Kritik an Twitter

EU: Unternehmen sollen KI-Inhalte kennzeichnen

Web
05.06.2023 15:47

Geht es nach dem Willen der EU-Kommission, dann sollen Texte oder Bilder im Internet, die mithilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) geschaffen worden sind, entsprechend gekennzeichnet werden. Ziel ist unter anderem, die Flut an Falschinformationen im Netz einzudämmen.

Internetnutzer sollten klar erkennen können, dass bestimmte Inhalte nicht von Menschen geschaffen worden seien, sagte am Montag die zuständige EU-Kommissarin Vera Jourova (siehe Video oben) in Brüssel.

Die Vorgaben können demnach freiwillig von den Unternehmen umgesetzt werden, die den EU-Verhaltenskodex gegen Desinformation unterzeichnet haben. Dazu zählen unter anderem Google, Facebook, YouTube oder TikTok.

Die zuständige EU-Kommissarin Vera Jourova kritisierte am Montag Twitters Aufkündigung des EU-Verhaltenskodex gegen Desinformation scharf. (Bild: AFP/Kenzo Tribouillard)
Die zuständige EU-Kommissarin Vera Jourova kritisierte am Montag Twitters Aufkündigung des EU-Verhaltenskodex gegen Desinformation scharf.

Brüssel kritisiert Twitter scharf
Twitter hatte im vergangenen Monat das Abkommen verlassen. „Wir glauben, dass dies ein Fehler von Twitter ist. Sie haben sich für die Konfrontation entschieden. Das wurde in der (Europäischen) Kommission genau beobachtet. Ich weiß, dass der Kodex freiwillig ist, aber machen Sie keinen Fehler, indem Sie den Kodex verlassen“, sagte Jourova. Twitters Handeln und die Einhaltung des EU-Rechts werde eingehend überprüft.

Fake News sollen eingedämmt werden
Die Online-Plattformen sollten mit der Kennzeichnung unverzüglich beginnen, hieß es. Ziel ist unter anderem, die Flut an Falschinformationen im Netz einzudämmen.

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