"Wir sind natürlich sehr froh darüber, dass wir den Zuschlag gekriegt haben. Es waren einige Nationen wie Italien, Schweden und die Schweiz, die sich um die Veranstaltung beworben haben", freute sich ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. Flachau war in den vergangenen beiden Jahren jeweils mit Damen-Rennen bedacht worden, stand heuer allerdings gar nicht auf dem Weltcup-Kalender. Die Herren kehren überhaupt erstmals nach sieben Jahren in den Wintersportort im Pongau zurück.
"Es ist für mich aus sportlicher Sicht sehr wichtig, weil wir haben eh nicht so viele Slaloms, damit die Spezialisten Rennen fahren können", ergänzte Pum und hob auch die wirtschaftliche Bedeutung für das Tourismusland Österreich hervor. "Wenn man vor Weihnachten, also vor der Hauptsaison, zeigen kann, dass man solche Veranstaltungen durchführen kann und die Schneebedingungen passen, dann ist das sehr gut."
Letzte Rennen vor Weihnachten
Die Flutlicht-Slaloms in Flachau werden damit die letzten Rennen vor Weihnachten sein. Die Damen kommen nach zwei Rennen im französischen Courchevel am 17. und 18. Dezember als Erste zum Zug, die Herren bestreiten zuvor in Alta Badia (Italien) am 18. und 19. Dezember noch zwei Bewerbe, an beiden Orten stehen je ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm.
Ein "Weihnachtsgeschenk" also für die heimischen Fans, die sich freilich über Erfolge besonders freuen würden. "Dieses Geschenk müssen wir uns noch selbst machen", meinte Pum lachend. "Gott sei Dank haben wir in Österreich sehr viele gute Veranstalter, und Flachau ist geradezu für die Veranstaltung prädestiniert."








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