Verleihung in Graz

Frauenpreis geht an Projekt für Brustkrebs-Hilfe

Steiermark
17.05.2023 20:45

Trophäen-Reigen für Frauen in der Steiermark: Die Stadt Graz verlieh ihren Frauenpreis an Claudia Petru, Sandra Kocuvan und Irene Windisch. Am Dienstag gingen die Steirerin-Awards in der Hauptstadt über die Bühne.

Es ist eine Diagnose, die alles ändert: Brustkrebs. Speziell für junge Frauen fühlen sich da oft verloren zwischen Kindern, Job und Körperbild. (Selbst-)Hilfe bekommen Betroffene bei den „Zauberfrauen“ der steirischen Frauen- und Brustkrebshilfe.

Das Engagement von Claudia Petru und ihrem Team konnte sich nun aus 34 eingereichten Projekten durchsetzen. Eine Stern-Trophäe und 6000 Euro dufte die Siegerin von der Verleihung des Grazer Frauenpreises 2023 mit nach Hause nehmen. „Es ist ein Projekt, das einfach gefehlt hat“, sagt Bürgermeisterin Elke Kahr. „Es hat vor allem noch jüngeren Frauen gefehlt, weil man davon ausging, dass es sie nicht so häufig betrifft.“

(Bild: OrchoReSotto/Frauenreferat)
(Bild: Christof Lösch)
(Bild: Privat)

Für ihr herausragendes Engagement wurde Sandra Kocuvan ausgezeichnet. Sie setzt sich in der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik und als Frauenbeauftragte von Sturm Graz für Gleichberechtigung ein. Außerdem ist sie im Women’s Action Forum aktiv.

Pionierin der Grazer Frauenbewegung geehrt
Irene Windisch bekam einen Sonderpreis für ihr Lebenswerk. „1987 war sie eine der Gründerinnen des Grazer Frauenrates“, begründete Elke Kahr. „Ihr ist es zu verdanken, dass es mehr Mittel für Gewaltschutz gibt, mehr Frauenärztinnen mit Kassenverträgen, Parkplätze speziell für Frauen mit Kinderwagen und vieles mehr.“

Einen Sonderpreis für ihr Lebenswerk erhielt Irene Windisch. (Bild: Hannah Michaeler)
Einen Sonderpreis für ihr Lebenswerk erhielt Irene Windisch.

Kämpferin für ihre Familie
Tags zuvor zeichnete das Magazin „Steirerin“ in der Seifenfabrik Sportlerinnen, Unternehmerinnen und Visionärinnen aus. Den Sonderpreis als „Kämpferin“ erhielt Yoga-Lehrerin Lisa Hörz-Weber. Ihr Partner sitzt seit einem Suizidversuch im Rollstuhl. Sie half ihm, sich zurück ins Leben zu kämpfen. „Gemeinsam arbeiten sie nun an der Revitalisierung des alten Bauernhauses“, heißt es in der Begründung.

(Bild: Thomas Luef)

Außerdem ausgezeichnet: Rheumatologin Florentine Moazedi-Furst, Unternehmerin Michaela Friedl, Gastronominnen Claudia, Antonia und Julia Günzberg, Taschen-Designerin Selina Grasser, Eisschwimmerin Claudia Müller, Kernölamazonen Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt, Marie Smretschnig als Adoptions-Aktivistin sowie Claudia Kocher-Peschl, Brigitte Moßhammer und Martina Rötzer, die das „Zinzengrinsen“ organisieren.

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