Die Europäische Union wird sich der 69 Milliarden Dollar (rund 63 Milliarden Euro) schweren Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft Insidern zufolge nicht entgegenstellen. Sie werde den Deal voraussichtlich am 15. Mai abnicken, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch.
Die von Microsoft angebotenen langjährigen Lizenzverträge für Videospiele-Renner von Activision wie „Call of Duty“ seien ausreichend, hieß es. Die EU-Kommission wollte sich zu diesem Thema nicht äußern.
Den britischen Wettbewerbshütern reichen die Zugeständnisse nicht. Sie hatten der Übernahme ihre Genehmigung verweigert. Grund sei die Sorge, dass der Deal den Wettbewerb auf dem wachsenden Markt für Cloud-Gaming verzerren könnte, so die Aufsichtsbehörde CMA Ende April.
Microsoft und Activision Blizzard wollten die Übernahme ursprünglich mit Mitte Juli abschließen. Scheitert der Deal am Widerstand der Behörden, stehen dem Spiele-Konzern drei Milliarden Dollar von Microsoft zu. In den USA klagt bereits die Aufsichtsbehörde FTC gegen die Anfang 2022 angekündigte größte Übernahme in der Branche.
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