Eine heftige Frostnacht liegt hinter den Steirern. Im gesamten Land herrschten Minusgrade. Ein Ende der eisigen Temperaturen ist nicht in Sicht.
Flächendeckend rasselten die Temperaturen in der Steiermark in der Nacht in den Keller. Auf den Bergen wurden die Minusgrade sogar zweistellig: So wurden am Dachstein -18 Grad gemessen, selbst nach Sonnenaufgang hatte es um 8 Uhr Früh dort nur frostige 16,3 Grad.
Auf dem Schöckl wurden um 8 Uhr -8,8 Grad gemessen, Präbichl meldete -6,6 Grad, die Ramsau - 6,7, die Stolzalpe sogar -6,9 und Mariazell -4,1 Grad. Nur in wenigen Städten drehten die Temperaturen schon in den Morgenstunden ins Plus: Die Messstation Graz-Straßgang zeigte +1,5 Grad an, Hartberg 1,2 und Leoben 0,8 Grad. Im Süden war Bad Radkersburg mit 1,9 Grad um 8 Uhr der Spitzenreiter.
Heute maximal 8 Grad
Dort sind am Dienstag auch die meisten Sonnenstunden zu erwarten, während es im Norden in der Früh vereinzelt noch schneite. Das führte etwa dazu, dass für Lkw am Niederalpl und am Seeberg zeitweise Kettenpflicht herrschte. Die Tageshöchsttemperaturen liegen je nach Region zwischen 4 und 8 Grad.
Heute Abend steht bereits die nächste Frostnacht an, was vor allem die Bauern zittern lässt. Aufgrund der eisigen Temperaturen ist u.a. die Marillenernte in Gefahr.
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