Jener zweifache Frauenkiller, der in Graz zuerst zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, musste sich am Freitag nun auch vor einem Schweizer Gericht verantworten. Er wurde zu weiteren 17 Jahren Haft verurteilt.
Einen juristischen Kurzausflug über die Grenze gab es am Freitag für einen gebürtigen Rumänen (heute 27 Jahre alt). Grund dafür war eine schockierende Verhandlung vor dem Bezirksgericht Zürich, weshalb der in Österreich bereits verurteilte Mörder nun auch auf der schweizerischen Anklagebank Platz nehmen musste.
Wie berichtet, geht es um den brutalen Mord an einer 54-Jährigen. Mit insgesamt 39 Stich- und Schnittwunden wurde das Opfer im Jahr 2022 malträtiert. Experten nennen das eine Übertötung und so sahen das auch die eidgenössischen Richter.
„Wie ein Dampfkochtopf“
Im Detail: Bereits beim ersten Prozess am Grazer Straflandesgericht wurde dem Täter – nach dem Mord an einer 41-Jährigen – attestiert, dass er „wie ein Dampfkochtopf, der irgendwann explodieren muss“ sei. Das logische Ersturteil damals: lebenslange Haft und Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum.
Die Schweizer rechneten dem Angeklagten jetzt weitere 17 Jahre hinter Gittern auf. Patrick Strub, Mitglied der Gerichtsleitung in Zürich, bestätigt das Urteil gegenüber der „Krone“: „Der Beschuldigte ist schuldig des Mordes sowie des Diebstahls.“ Neben der Freiheitsstrafe werde eine ambulante Behandlung aufgrund psychischer Störungen angeordnet.
Zweite Haftstrafe in Schweiz wartet
Sollte der 27-Jährige, der letztlich zwei Frauen mit insgesamt 175 Stichen getötet hat, bei uns also irgendwann aus dem Gefängnis kommen, muss er die zweite Strafe im Nachbarland absitzen.
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