Der chaotische Grand-Prix von Melbourne am Sonntag schrieb Geschichte. Denn drei rote Flaggen innerhalb eines Rennes gab es in der Formel-1-Historie noch nie.
Bereits in Runde acht kam’s zum ersten Erscheinen der Fahne: Der Williams von Alexander Albon hatte zu viel Kies auf die Strecke gewirbelt. In einer 15-minütigen Pause wurde der Asphalt gereinigt.
In Runde 55 gab es nach dem Out von Haas-Pilot Kevin Magnussen zum zweiten Mal einen stehenden Restart. Dabei kam es zu mehreren Kollisionen und Chaos brach aus. Der Spanier Carlos Sainz schoss im Ferrari seinen drittplatzierten Landsmann Alonso ab, der allerdings weiterfahren konnte, außerdem crashten die beiden Alpine von Pierre Gasly und Esteban Ocon. Auch Nyck de Vries drehte sich von der Strecke.
Dritter Re-Start
Daraufhin wurden wieder die roten Fahnen geschwenkt. Das bereits dezimierte Feld versammelte sich in der Boxengasse. In welcher Form der Grand Prix zu Ende gebracht werden würde, war zu dem Zeitpunkt aber nicht klar. Knapp eine halbe Stunde rätselten die Teams, ehe die Rennleitung die Reihenfolge der Autos verkündete, wie vom Safety Car geführt ins Ziel fahren sollte. Die griff auf die Positionen vor dem letzten stehenden Start zurück, so durfte Alonso wieder auf den dritten Platz nach vorne.
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