Beamte stoppte Blutung

Streit endet auf Straße mit Messerstecherei

Wien
12.03.2023 11:58

Zu einer Massenschlägerei zwischen vier Personen im Alter von 18, 31, 36 und 37 Jahren ist es am Samstag gegen 18.15 Uhr auf offener Straße in Wien-Meidling gekommen. Plötzlich soll der 37-Jährige ein Messer gezückt und seinem 36-jährigen Kontrahenten in den Oberschenkel und Oberarm gestochen haben. Zufällig befand sich zum Zeitpunkt der Tat ein Beamter der WEGA vor Ort - er leistete Erste Hilfe.

Nachdem der 37-Jährige auf seinen Kontrahenten eingestochen hatte, ergriff er sofort mit seinem Auto die Flucht. Ein Polizist der WEGA - er befand sich zum Tatzeitpunkt außer Dienst - konnte die Attacke beobachten und leistete dem Verletzen umgehend Erste Hilfe. 

Polizist der WEGA konnte Blutung des Opfers stoppen
Der Beamte ist ein sogenannter WEGA-Medic. Er hat eine fundierte Ausbildung in taktischer Verwundetenversorgung und konnte das Opfer somit rasch die Blutung am Oberschenkel stoppen und die Wunde am Oberarm mit einem Druckverband versorgen. Bis zum Eintreffen der Berufsrettung Wien überprüfte der WEGA-Medic regelmäßig die Vitalparameter des Verletzten. Im Anschluss übernahm die Berufsrettung Wien die weitere notfallmedizinische Versorgung und brachte den 36-Jährigen in ein Spital. Der Mann befindet sich nicht in Lebensgefahr.

Mutmaßlicher Täter in Wohnung festgenommen
Zwischenzeitlich wurde von Polizisten der Polizeiinspektion Hufelandgasse die Adresse des mutmaßlichen Täters ermittelt, da das Kennzeichen seines PKW bekannt war. Beamte der Sondereinheit WEGA nahmen den 37-Jährigen an seiner Wohnadresse im Bezirk Liesing widerstandslos fest.

Der Beschuldigte zeigte sich geständig, an dem Raufhandel beteiligt gewe-sen zu sein, ein Messer will er jedoch nicht eingesetzt haben.

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