Postenschachervorwurf

Kurz-Sprecher gewann gegen Kneissl-Berater

Politik
07.02.2023 05:55

Nicht zum ersten Mal steht der Vorwurf im Raum, dass es im Umfeld von Sebastian Kurz Postenschacher gab. Die Wahl von Kurz’ Ex-Pressesprecher Etienne Berchtold zum Botschafter von Abu Dhabi sei „politisch motiviert gewesen“, meint die Gleichstellungskommission. Wie kam es zu diesem Ergebnis?

Die Gleichstellungskommission agiert sehr formalistisch in ihrer Beurteilung. Tatsache ist, dass der unterlegene Kandidat mehr Berufsjahre aufweisen kann und Referatsleiter im Außenministerium ist. Berchtold hingegen hat bei der ständigen Vertretung in Brüssel Erfahrung gesammelt. Offiziell war der Jurist damals nicht im Diplomatenstatus, obwohl er diplomatische Arbeiten ausführte. Diese Jahre fehlen ihm jetzt bei der Anrechnung. Danach war Berchtold neun Jahre bei allen Auslandsreisen an der Seite von Kurz.

Unterlegener sieht „politisch motivierte“ Entscheidung
Als Argument für die „politisch motivierte“ Entscheidung führt der unterlegene Kandidat an, dass er weltanschaulich diskriminiert wurde. Was bedeutet das konkret? Der Kontrahent trat vor einigen Jahren aus dem Österreichischen Arbeitnehmerbund (ÖAAB) aus.

Und jetzt wird es spannend: Später war er Berater von Außenministerin Karin Kneissl, die vor Wladimir Putin einen Knicks bei ihrer Hochzeit machte und heute noch mit Russland sympathisiert.

 Kronen Zeitung
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