Die Kärntner Baukultur scheint im Ausland besonders gut anzukommen. Daher haben sich mehrere Delegationen angemeldet, um Vorzeigebauten in Kärnten zu bewundern und sich Tipps von den heimischen Experten zu holen.
Oft kommt es nicht vor, dass unser Bundesland international als Vorbild durchgeht und sich Delegationen auf den Weg machen, um sich dieses Vorbild vor Ort anzusehen. In Sachen Baukultur ist es jetzt aber so weit.
Mehrere Delegationen angemeldet
Hohe Beamte und Politiker aus Belgien, Bayern, Salzburg, Wien und dem Burgenland haben sich bei Landesrat Daniel Fellner angekündigt, um sich die neuen Kärntner Leitlinien für Baukultur und deren Umsetzung zeigen zu lassen. Fellner: „Das ist wichtig, weil jedes gebaute Gebäude und jeder gestaltete Platz das Erscheinungsbild für 100 Jahre festlegt.“ Ziel ist es, dass alle Verantwortlichen mit dem Raum sensibel umgehen. Beispielhaft ist das im Sommer eröffnete Einsatzzentrum in Mallnitz, in dem Feuerwehr und Bergrettung untergebracht sind. Landesrat Daniel Fellner: „Förderungen werden strikt an die Einhaltung von Qualitätskriterien gebunden.“
Ortskern-Priorisierung, Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligungen, das sind weitere Eckpunkte der nun international beachteten Leitlinien.
Baurechtsfibel als Unterstützung
Weil wir beim Bauen sind: Eine von Landesrat Sebastian Schuschnig vorgestellte Baurechtsfibel soll es erleichtern. „Mit ihr bekommen Häuslbauer einen kompakten Überblick, von der ersten Idee fürs Eigenheim bis zum Einzug“, betont Schuschnig. In 16 Kapiteln werden von Grundstückswahl über die Aufschließung, die Budget-, Baustellen- und Hausplanung, das Bauansuchen und -verfahren bis zur Bauausführung und die Auswahl der Unternehmen wertvolle Tipps gegeben.
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