29.03.2005 15:36 |

Vogel-Gefahr

Windräder gefährlich - aber keine "Schredder"!

Windräder sind vor allem für Seeadler und Rotmilane eine tödliche Gefahr - "Vogelschredderanlagen" sind sie aber nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Naturschutzbundes Deutschland, teilte Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) am Dienstag in Berlin mit.

Bei den Brutvogelbeständen gebe es keinen statistisch signifikanten Nachweis, dass Windräder negative Auswirkungen hätten, betonte der Minister.

Seeadler besonders betroffen
"Das Gruselmärchen von den Vogelschredderanlagen ist widerlegt. Da wird eine angebliche Gefährdung der Vogelwelt ins Feld geführt, um den Ausbau der Windenergie in Misskredit zu bringen", meinte Trittin. Gefährdet seien der Studie zufolge aber Greifvögel und einige Fledermausarten. Die Zahl der bisher gefundenen toten Seeadler und Rotmilane sei relativ hoch. Dennoch hätten die Bestandszahlen des Seeadlers besonders in Mecklenburg-Vorpommern und auch Schleswig- Holstein - Regionen mit vielen Windenergieanlagen - zugenommen.

Dienstag, 20. Oktober 2020
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