Chaos geht weiter

Tote bei schweren Schneefällen in Japan

Ausland
23.12.2022 16:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Japan kamen mindestens acht Menschen bei schweren Schneefällen ums Leben. Mindestens 45 weitere erlitten laut dem japanischen Fernsehsender NHK Verletzungen. Das Land erlebt seit mehreren Tagen einen schweren Wintereinbruch. Besonders betroffen sind vor allem Regionen am Japanischen Meer und auf Hokkaido im Norden.

Das ist nicht ungewöhnlich, diesmal kam es jedoch auch in Gebieten zu Niederschlägen, in denen es normalerweise wenig Schnee gibt. Ein Beispiel ist die Insel Shikoku an der Pazifikküste. Zudem gab es in den üblicherweise schneearmen Präfekturen Kagoshima und Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu Verkehrsbeeinträchtigungen nach Schneefällen. Am Freitag blieben dort dutzende Lastwagen und andere Fahrzeuge liegen.

Mehr als 100 Flüge gestrichen
Immer wieder waren in den vergangenen Tagen in Japan Straßen und Autobahnen unter Schnee begraben. NKH berichtete von kilometerlangen Autokolonnen und starken Einschränkungen im Flug- und Bahnverkehr. Mehr als 100 Flüge wurden am Freitag laut Medienberichten gestrichen.

Bisher kamen seit dem schweren Wintereinbruch mindestens acht Menschen ums Leben, mindestens 45 weitere wurden verletzt. Die Behörden warnten vor weiteren starken Schneefällen in den nächsten Tagen. Bestimmte Regionen, wie die am Japanischen Meer oder im Norden und Nordosten des Landes, sind fast jedes Jahr von starken Schneestürmen betroffen. Die Regionen werden dementsprechend als „Yukiguni“ (Schneeland) bezeichnet.

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