24.11.2022 07:08 |

„Krone“-Kolumne

Andreas Goldberger: „Haben ein ganz starkes Team“

Der Auftakt Anfang November in Wisła war noch ein Mattenspringen. In Ruka herrscht jetzt zwar schon Winter, aber die finnische Monsterschanze ist sehr windanfällig. Für mich geht die Saison erst Mitte Dezember mit den drei Springen im deutschen Titisee-Neustadt richtig los. Da wird man sehen, wer in diesem Winter wirklich die Favoriten sind.

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Eines ist für mich aber jetzt schon fix. Wir haben ein ganz starkes Team. Mit vier Mann in den Top 10 gleich im ersten Weltcupspringen in Wisła ist uns ein wahnsinnig lässiger Start gelungen.Das gibt sehr viel Selbstvertrauen für die ganze Saison.

Cheftrainer Andi Widhölzl hat eine tolle Truppe beisammen. Eine Mischung aus hungrigen Jungen wie Daniel Tschofenig und Jan Hörl sowie arrivierten Routiniers wie Michi Hayböck und Manuel Fettner. Da muss man sich nicht wie in früheren Jahren auf einen Mann wie Überflieger Stefan Kraft verlassen.

Polen und Norwegen sind schon stark, ich rechne auch mit Slowenen und Japanern, die Deutschen werden sich vom enttäuschenden Start bestimmt erholen. Aber unsere Jungs werden im Nationencup ganz vorne mitspringen.

Das lässt natürlich auf eine ganz starke Tournee hoffen. Österreich wartet ja schon seit sieben Jahren auf einen Tournee-Sieg. Aber die deutschen Springer laufen schon mehr als 20 Jahre einem Erfolg hinterher, haben aber immer Top-Athleten gehabt. Da sieht man, wie schwer es ist, die Tournee zu gewinnen.

Jetzt bin ich auf Finnland gespannt. David Kubacki war in Wisła überlegen. Ich bin mir aber sicher, dass ihm am Wochenende die Konkurrenz näher kommen wird. Wenn der Pole eine Schwäche hat, ist es das Fliegen. Und Ruka ist eine der größten Schanzen.

~Andreas Goldberger

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