Gegen einen Großbrand auf einer Baustelle des Pflegekompetenzzentrums in Draßburg im Bezirk Mattersburg kämpften in der Nacht auf Dienstag 114 Feuerwehrmitglieder an. Da für die Heimbewohner keine unmittelbare Gefahr bestand, war eine Evakuierung der umliegenden Gebäude nicht notwendig. Die Ursache wird erst ermittelt.
Exakt um 21.17 Uhr heulten Dienstag die Sirenen. Aus vorerst ungeklärter Ursache war der Brand in einem derzeit nicht bewohnten Zubau des Pflegezentrums ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit gingen Florianis aus Draßburg, Baumgarten, Mattersburg, Zemendorf und Schattendorf gegen das Feuer vor.
Ein Teil der Dachfläche stand lichterloh in Flammen, sichtbar schon bei der Ortseinfahrt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr
Zugang über Gerüst
Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig. Der Zugang war nur über das bestehende Gerüst möglich. „Eine weitere Erschwernis war die Konstruktion. Sie musste mit Motorsägen abgebaut werden, die Teile wurden händisch abtransportiert“, hieß es. Zudem befanden sich auf dem Dach Gasflaschen in Brandnähe, die mit besonderer Vorsicht weggebracht und gekühlt werden mussten.
Ursache wird ermittelt
Ein Übergreifen der Flammen auf Wohntrakte des Pflegezentrums konnte jedoch verhindert werden. Gegen 1 Uhr konnte durch den Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden. „Zu keiner Zeit hat für die Heimbewohner eine Gefahr bestanden“, so die Bilanz. Die Nachlöscharbeiten und die Räumung des Daches hielten die Feuerwehr noch bis spät in die Nacht auf Trab. Die genaue Brandursache ermitteln Sachverständige.
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