Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA will 2037 eine neue Weltraum-Mission starten. Fünf Projekte ringen um den Zuschlag, an drei davon wäre das Grazer Weltrauminstitut IWF beteiligt.
Sie tragen klingende Namen wie „Calico“, „M-Matisse“ und „Plasma Observatory“ und sind jene drei Konzepte, an denen das IWF mitarbeiten würde. 2023 will die ESA die Entscheidung darüber treffen, welches Projekt umgesetzt wird.
Bei „M-Matisse“ handelt es sich um eine Mission zum Mars, für das die Grazer Forscher Hardware beisteuern würden. Auch für „Plasma Observatory“, das im erdnahen Weltraum stattfinden würde, soll die Steiermark Bauteile liefern. Die Mission „Calico“ zum Zwergplaneten Ceres hingegen würde das IWF rein wissenschaftlich begleiten.
Noch fünf Projekte im Rennen
„Es ist großartig, dass es drei Missionen mit IWF-Beteiligung in die Top-5 geschafft haben und sie damit eine Runde weiter sind“, freute sich IWF-Direktorin Christiane Helling. Im Vorjahr hatte die ESA zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen und zuletzt unter 15 ausgewählten Projekten die fünf besten ausgesucht.
An den Missionen „Haydn“ und „Theseus“ ist das Grazer Institut nicht beteiligt. Nur eines der fünf Projekte wird von der ESA ab dem kommenden Jahr umgesetzt.
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