Zwei Teams, ein Ziel - mit einem Derbysieg in die Winterpause der Zweiten Liga! GAK drängt am Samstag an die Spitze, Kapfenberg kämpft ums Überleben.
Der GAK brennt beim Herbstausklang der Zweiten Liga daheim auf drei Punkte gegen Kapfenberg - „Understatement“ scheint nach dem 5:1 im Hinspiel nicht angebracht. Wobei Sportchef Didi Elsneg warnt: „Die jüngsten Siege unter Ibrakovic geben Kapfenberg Auftrieb, und diese Truppe gibt nie auf!“
Dennoch: „Wir wollen an der Spitze dranbleiben, wenn möglich nicht mit mehr als vier, fünf Punkten Rückstand in die Pause gehen. Das würde ein gutes Gefühl fürs Frühjahr geben.“ Die Messlatten im Aufstiegsrennen sind St. Pölten und BW Linz, weil Horn vermutlich nicht um die Lizenz ansuchen wird. Im Anschluss ans Derby wartet auf den GAK am 19./20.11. der Wörthersee-Cup gegen Hausherr Klagenfurt, Hertha BSC Berlin und Liendls Ex-Klub 1860 München.
Es wird erstmals wieder richtig eng
Für Kapfenberg-Präsident Erwin Fuchs ist nach den jüngsten Siegen die Lage „etwas erträglicher“ geworden, der Kreuzbandriss von Sekou Sylla aber ist ein herber Rückschlag. Zudem muss sich Christoph Graschi einer (ungefährlichen) Herz-OP unterziehen. Dennoch ortet der „Falken“-Boss auch im Derby Chancen: „Nach den beiden letzten Siegen ist alles möglich!“
Aufs Wiedersehen mit seinen Ex-Spielern, die jetzt beim GAK sind, freut er sich: „Elsneg, Spirk, Liendl, Eloshvili, Nicht, Gantschnig, Perchtold, Lang, Graf, Seidl, Rosenberger und Kiedl haben alle bei mir gespielt - wobei ich mir von ihnen keine Geschenke erwarte: GAK braucht ja die Punkte selbst!“ Doch KSV hat Erfolge noch nötiger, so Fuchs: „Denn in dieser Saison wird’s seit langem wieder einmal sportliche Absteiger geben.“ Erstmals seit Horns Abschied in der Saison 2016/17.
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