Überwiegend pessimistisch blicken die heimischen Industriekapitäne in die nächste Zukunft. Vor allem die hohen Energiekosten dämpfen die Erwartungen der Unternehmer.
„Es liegt ein sehr schwieriger Winter vor den Unternehmen“, zieht Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung in Niederösterreich Bilanz nach der Befragung von 45 Betrieben mit 23.200 Beschäftigten für das aktuelle Konjunkturbarometer. Es herrsche große Unsicherheit wegen hoher Energiepreise und instabiler Lieferketten. Mehr als die Hälfte der Industriellen im Land rechnet mit der Verschlechterung der Geschäftslage im nächsten halben Jahr.
„Wirtschaftliche Stagnation und die in der Industrie zu erwartende Rezession setzen die Betriebe unter Druck“, so Salzer. In Extremfällen drohe sogar die Abwanderung. Knapp ein Drittel der Industrieunternehmen rechnet mit Personalabbau. Halbwegs positiv gesehen wird nur der aktuelle Auftragsstand: 93 Prozent bezeichnen diesen als gut oder saisonüblich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.