RB-Leipzig-Stürmer Christopher Nkunku glaubte es schlicht nicht. Dass er sein sicher geglaubtes Tor im Spiel gegen Hertha BSC doch nicht bejubeln konnte, war ihm zu viel. Grund: Ein unglaublicher „Safe“ von Hertha-Verteidiger Dodi Lukebakio, von der „Bild“ gleich zur „Rettungstat des Jahres“ geadelt.
Tatsächlich ist die Super-Slide-Aktion zumindest ein heißer Anwärter auf den (fiktiven) Titel. Und das kam so. Nkunku nahm das Super-Zuspiel von Mittelfeldler Dominik Szoboszlai dankend an, umkurvte Hertha-Goalie Oliver Christensen elegant und brauchte nur mehr einzuschieben. So zumindest der Plan. Womit Nkunku nicht gerechnet hat: mit dem scheinbar aus dem Nichts daherrutschenden Dodi Lukebakio, der den Ball auf fast wundersame Weise noch abwehrte und das Gegentor verhinderte.
Eine Wahnsinnsaktion - im folgenden Video zu sehen bei Minute 06:20:
Stange rettet
Aufs Endergebnis hatte die Aktion, so spektakulär sie auch war, keine Auswirkungen mehr. Leipzig führte zu diesem Zeitpunkt 3:2 und brachte den Spielstand auch über die Ziellinie. Und das war ein hartes Stück (Nerven-)Arbeit, denn die Truppe von Marco Rose führte schon mit 3:0. In der 94. Minute rettete bei einem Schuss von Wilfried Kanga die Stange für RB.
Hand-Operation
Nkunku blieb ohne Torerfolg. Er soll „Sky“-Informationen zufolge nach dem Spiel ins Krankenhaus gebracht worden sein, um sich einer Operation an der rechten Hand zu unterziehen. Damit dürfte er für die DFB-Pokal-Partie gegen den HSV am Mittwoch ausfallen. Am Wochenende auswärts bei Augsburg kann er wieder dabei sein.
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