Probleme mit Heizung

Wienerin friert in Haus, anderer Mieter schwitzt

Wien
13.10.2022 19:00

Eine schadhafte Heizung lässt eine Mieterin in ihrem eiskalten Haus verzweifeln - während bei einem anderen Mieter die Wohnung zur Sauna wird, weil sich die Heizung nicht regulieren lässt. 

Im Kleingartenhaus von „Krone“-Leserin Sabine C. (46) in Hietzing ist es mittlerweile eiskalt geworden. Der Grund: Die Luftwasserwärmepumpe ihrer Heizung fällt in regelmäßigen Abstände aus. „Ich friere, weil es nur noch 17 Grad in meinem Haus hat“, so die verzweifelte Frau.

Dabei hat der Winter noch nicht einmal begonnen. Dennoch musste sie sich jetzt einen Gasofen anschaffen. Dass die Abrechnung nicht billig werden wird, zeigen die aktuellen Gaspreise. Besonders bitter: Als Lehrerin an einer Berufsschule für Sanitär- und Heizungstechnik bildet sie Nachwuchskräfte aus, bei ihrer schadhaften Heizung kann ihr aber anscheinend niemand helfen.

„Ist eine funktionierende Heizung zu viel verlangt?“
Mittlerweile würden die Reparaturkosten schon 5000 Euro betragen, dazu ein neuer Kompressor um 4500 Euro. Macht knappe 10.000 Euro. „Ich will einfach nur eine funktionierende Heizung und ein warmes Zuhause. Ist das zu viel verlangt?“, so Frau C. Die Vaillant Group bedauert auf Anfrage die Unannehmlichkeiten und versucht jetzt noch einmal eine Lösung gemeinsam mit der Kundin zu finden.

Mieter: „Heize zum Fenster hinaus“
„Ich bin erst vor drei Monaten eingezogen und will schon wieder ausziehen“, sagt Willi Hrdlitzka. Grund dafür ist, dass in seiner Mietwohnung in der Barichgasse im 3. Bezirk die Heizung seit vier Wochen voll aufgedreht ist. Selbst regulieren kann der 73-Jährige sie nicht.

Dadurch hat es eine Raumtemperatur von 26 Grad, die Fenster stehen Tag und Nacht offen. „Es ist entsetzlich, ich heize zum Fenster hinaus“, beklagt der Mieter. Abgesehen davon, dass eine überheizte Wohnung nicht angenehm ist, stört sich der Bewohner an der Energieverschwendung.

Auch müsse er selbst für die Heizkosten aufkommen - und die dürften nicht zu knapp ausfallen. „Nie wieder ziehe ich in ein Wohnhaus, das mit Fernwärme beheizt wird“, so Hrdlitzka. Auf „Krone“-Anfrage heißt es von der Hausverwaltung Arealis dazu: „Wir haben bereits mit dem Mieter Kontakt aufgenommen und einen Termin vereinbart, um dieses Problem zu lösen."

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