Eltern besorgt

Wer sitzt morgen in den neuen Containerklassen?

Wien
01.09.2024 06:00

Zum Schulbeginn sorgen die mobilen Klassen der MS Kagran für Unruhe, da die Schülerzusammensetzung noch unklar ist. Die Eltern sind besorgt.

Am Montag ist es soweit: Die Schule startet, doch viele Eltern der MS Kagran blicken dem Schulbeginn mit gemischten Gefühlen entgegen. Besonders die neuen Containerklassen sorgen für Unbehagen, da sie erstmals in Betrieb genommen werden sollen. Bereits im letzten Schuljahr gab es mehrere Proteste gegen die Verbauung des Sportplatzes und die mangelnde Kommunikation seitens der Verantwortlichen. Doch nun, einen Tag vor Schulbeginn, herrscht weiterhin Ungewissheit.

Tafel und Tische sind bereits da.
Tafel und Tische sind bereits da.(Bild: zVg)

Für Eltern sind noch viele Fragen offen
Wer genau wird in den Containerklassen unterrichtet? Wie alt sind die Schüler? „Es ist ein großer Unterschied, ob es sich um männliche Halberwachsene oder um Kinder im Alter von zehn Jahren handelt“, erklärt der stellvertretende Elternvereinsvertreter Manuel Kiesling im Gespräch mit der „Krone“. Auch Anrainer hätten im Vorfeld bei Protesten Ängste geäußert.

„Wenn hier ausländische junge Männer nach der Schule herumlungern, mache ich mir schon Sorgen“, erwähnte eine Anwohnerin gegenüber der „Krone“.

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Zuerst überrumpeln sie uns mit den Containerklassen und jetzt bekommen wir keinerlei Information, wer da ab Montag in den Klassen sitzen wird.

Manuel Kiesling, stv. Vorsitzende des Elternvereins MS Kagran

Runder Tisch im Rathaus soll Klarheit schaffen
Kiesling hofft, am Montag im Gespräch mit dem Direktor mehr zu erfahren. In zwei Wochen will er beim Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) konkrete Antworten einfordern.

Unbehagen auch an anderen Schulen
Die Unruhe beschränkt sich jedoch nicht nur auf die MS Kagran. Auch in der Rittingergasse, wo ebenfalls Container aufgestellt wurden, herrscht Unsicherheit. Hier beunruhigt vor allem die fehlende Verkehrslösung Eltern und Anwohner gleichermaßen. Die Bedenken führten dazu, dass eine Petition ins Leben gerufen wurde, die inzwischen über 1000 Unterschriften zählt. Vorab hieß es zudem, dass nicht alle mobilen Klassenräume von Beginn an genutzt würden, doch auch in dieser Angelegenheit bleiben viele Details unklar.

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