„Wenn es an fünf Millionen liegt, dann weiß ich nicht, was bei den Bayern los ist.“ Lothar Matthäus zeigt sich in der Causa Jonathan Tah verwundert.
An eben diesen fünf Millionen soll der Transfer des deutschen Teamverteidigers von Leverkusen zu Bayern gescheitert sein. Leverkusen wollte kolportiererweise 25 Millionen Euro (plus Boni) Ablöse, Bayern soll nur bereit gewesen sein, 20 (plus Boni) zu zahlen. „Leverkusen hat seine Vorstellungen gehabt. Die haben weder die Bayern noch Barcelona erfüllt und deshalb hat Leverkusen abgelehnt“, sagte Lothar Matthäus am Samstag in seiner Funktion als „Sky“-Experte. So weit legitim. Verwundert ist er trotzdem: „Wenn‘s an fünf Millionen liegt, dann weiß ich nicht, was bei den Bayern los ist.“
„Bin hier sehr glücklich“
Auch Tah selbst trat nach Leverkusens 2:3-Niederlage gegen Leipzig am Samstagabend vor die Sky-Kamera. Er machte aus seinen Wechselabsichten auch kein Hehl, erklärte aber: „Ich sage ja nicht, dass ich hier (bei Leverkusen, Anm.) nicht glücklich bin. Ich bin seit neun Jahren sehr glücklich. Außerdem bin ich kein Mensch, der sich lange mit der Vergangenheit aufhält, deswegen akzeptiere ich die Lage, wie sie ist.“
Immerhin: Nächstes Jahr könnte es ja doch noch was werden mit dem Transfer. Dann nämlich läuft der Tah-Vertrag beim amtierenden Meister aus, er ist ablösefrei zu haben. Und Bayern müsste dann nicht einmal die fünf Millionen zahlen.
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