E-Mails enthüllt

Messis irre Forderungen an Barca veröffentlicht

Fußball International
22.09.2022 06:39

Beim Argentinier flossen die Tränen, als er dem FC Barcelona vergangenen Sommer nach 18 Jahren Lebewohl sagte. Lionel Messis Wechsel zu Paris Saint-Germain galt für viele Fußballfans bis dato als unvorstellbar. Nun kamen interessante Details ans Licht, die das Scheitern einer Vertragsverlängerung erklären. Die Schuld tragen demnach nicht (nur) die Katalanen.

Wie die spanische „El Mundo“ berichtet, hätte Bara-Präsident Josep Maria Bartomeu Messis Vater und Berater Jorge Messi per E-Mail ein neues Vertragsangebot zukommen lassen. Der Superstar wäre ein weiteres Jahr in Barcelona geblieben, der Kontrakt hätte sich jede Saison automatisch verlängert, sollte der Stürmer nicht jeweils bis Ende April kündigen.

Nicht einverstanden
Für Messi nicht genug. Mit insgesamt elf Forderungen ließ er seinen Vater kontern. Unter anderem forderte der damals 34-Jährige eine Unterschriftprämie von 10 Millionen Euro, hinzu kämen drei Prozent Zinsen auf Rückzahlungen der Corona-Gehaltskürzungen, wie „Sport Bild“ zusammenfasst. Im Falle einer Steuererhöhung hätte Messi laut den Forderungen zudem ein höheres Gehalt zugestanden, eine Ausstiegsklausel hätte sich auf 10.000 statt 700 Millionen Euro berufen. 

Mit dem Privatjet in die Heimat
Auch eine Loge im Camp Nou sowie ein Privatflug nach Argentinien über die Weihnachtstage (inklusive Tickets für die Familie von Luis Suarez) standen auf der Liste der Forderungen. Zehn von elf Punkten hätte Barca laut spanischen Berichten sogar akzeptiert, ehe sich Bartomeu doch gegen eine geringere Ausstiegsklausel sowie eine Prämie zur Unterschrift von 10 Millionen Euro entschied. 

Über die Veröffentlichung der Details drohen dem spanischen Blatt nun Konsequenzen. Der Verein zeigte sich über die Bekanntgabe „empört“, rechtliche Schritte sollen folgen. 

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