Schon am kommenden Samstag, 24. September, steht mit „Die tote Stadt“ von Erich W. Korngold im großen Saal des Musiktheaters eine mit Spannung erwartete Linzer Erstaufführung an.
Großer Hype vorab
Das spätromantische, symbolistische Meisterwerk wird aktuell auf immer mehr Bühnen im deutschsprachigen Raum wiederentdeckt. Die Linzer Inszenierung, die Andreas Baesler verantwortet, wird sich daher vergleichen lassen. Markus Poschner dirigiert das Bruckner Orchester. Man darf sich auf eine Oper im Psychothriller-Format freuen!
Flirten Richtung Tod
Liebe, Eifersucht, Tod – dafür steht Carmen, Hauptfigur in der weltberühmten Oper von Georges Bizet. Am Sonntag, 25. September, wird aber in der BlackBox des Musiktheaters eine neuere Version ihre österreichische Erstaufführung haben, denn Gregor Horres inszeniert hier „La Tragédie de Carmen“ von Peter Brook, eine verdichtete Version der Geschichte über die flirtende Schönheit, die allen Männern den Kopf verdreht und Don José zum Deserteur und schlussendlich zum Mörder werden lässt.
In Brooks Version arbeitete Marius Constant die Arien der musikalischen Vorlage Bizets gekonnt zu delikaten Miniaturen um. Die Musik wird das ganze Stück über nicht verstummen. Claudio Novati dirigiert das Bruckner Orchester.
Linz rückt näher an Florenz
Die Hauptrollen haben Sophie Kidwell als Carmen und der junge Tenor Ángel Vargas als Don José inne. Dahinter steht eine neue Kooperation des Opernstudios am Landestheater mit dem „Mascarade Opera Studio Florence“. Man will nicht nur Bühnenkräfte tauschen, sondern auch Workshops und Programme für junge Sänger an beiden Instituten öffnen.










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