Die Idee von Gemeindebürger Gerhard Rabl griff man in Kirchberg am Walde gerne auf: Einige Bürger gaben vollen Einsatz und die Gemeinde stellte sich klar hinter das Projekt. Ein eigener Badeteich macht den Ort nun attraktiver. Eine „Gleichenfeier“ für die fleißigen Helfer brachte Gelegenheit, das einjährige Projekt Revue passieren zu lassen.
Wie viele Waldviertler Gemeinden kämpft Kirchberg im Bezirk Gmünd um Attraktivität, damit man die Abwanderung etwas einbremsen kann. Die Idee von Gerhard Rabl, einen verwilderten Teich im Ortsgebiet zu pachten und aufzubereiten, setzte die Gemeinde um. Aber: Die Bürger sollten tatkräftig anpacken, um den neuen Erholungsort zu schaffen. Pachtvertrag und Kosten, die bisher 15.000 Euro ausmachen, stemmte die Gemeinde.
Mehr als 300 freiwillige Arbeitsstunden
Seit Jänner arbeiteten Ortsbewohner fleißig mit – allen voran Bürgerlisten-Gemeinderat Norbert Edinger und Ideengeber Rabl. Bis zur Gleichenfeier wurden seither mehr als 300 freiwillige Stunden geleistet. 1000 m3 Schlamm wurden aus dem Teich geholt, das gesamte Areal hat man neu aufbereitet.
Bürgermeister: „Miteinander sehr gerne“
Ortschef Karl Schützenhofer ist stolz auf seine Bürger, die „fleißiger als nur fleißig“ waren: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass das Engagement so groß sein würde, aber ich habe immer gesagt: Gemeinsam mit den Bürgern machen wir das gerne.“









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