Gespräche laufen

Notarztsystem ist noch nicht zukunftsfit

Niederösterreich
03.09.2022 16:00

In Niederösterreich verdienen Notärzte im Vergleich zu den anderen Bundesländern nicht am schlechtesten. Das hat eine Umfrage des Büros von SP-Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig ergeben. Ein schwacher Trost für die blau-gelben Lebensretter, die ihren Einsatz gerne besser entlohnt sehen würden.

Aktuell liegt der Stundensatz bei rund 57 Euro brutto. Viele haben sich daher für den deutlich lukrativeren Dienst in den Impfstraßen entschieden und fehlen nun in den monatlichen Notarzt-Dienstplänen.

Kritik an internen Abläufen
Doch nicht nur die Vergütung alleine sorgt für teilweise größere Personallücken auf den Stützpunkten. Unter anderem werden auch interne Abläufe trotz einiger Verbesserungen in der Vergangenheit weiter kritisiert, etwa Fahrten zu Einsätzen, die gar keinen Notarzt benötigt hätten.

„Sammeln Anliegen für eine Weiterentwicklung“
„Wir führen aktuell Gespräche mit verschiedenen Akteuren, die die Situation insgesamt erfassen und die vielfältigen Anliegen in die Weiterentwicklung des Notarztsystems einfließen lassen“, heißt es aus dem Büro der Landesrätin. Zwar wird auch betont, dass die notärztliche Versorgung im Land sichergestellt sei. Nun gehe es aber darum, dass sie auch zukunftsfit wird.

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