Lukas Kaufmann gewann in Norwegen nach 66 Stunden und 745 Kilometern „härtestes Rennen der Welt“. „Jetzt will ich eine Woche kein Rad sehen“, so der Champ.
Ein Ironman oder ein 24-Stunden-Radrennen gehören für den oberösterreichischen Extremsportler Lukas Kaufmann fast schon zum Alltag. Aber das Abenteuer, das der 28-Jährige diese Woche in Angriff genommen hat, brachte sogar ihn in eine neue Liga des Leidens.
„Am Ende war es die Hölle“, gestand Kaufmann nach der Zieldurchfahrt des „Offroad Finnmark“, bei dem es (bei teilweise nur vier Grad) 745 Kilometer durchs norwegische Niemandsland ging. „Ich habe oft stundenlang keinen Menschen und auch kein Haus gesehen.“
An acht Checkpoints musste jeweils mindestens 15 Minuten pausiert werden, an weiteren zwei insgesamt neun Stunden. Dort füllte Lukas mit Reis, Nutellabroten, Püree, Pizza und Chips die Speicher auf, während der Fahrt mit literweise Flüssignahrung.
Am Ende gab’s einen überlegenen Sieg zu bejubeln - sieben Stunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Zbigniew Mossoczy (Pol). Die Frage nach dem „härtesten Rennen der Welt“ wird zwar immer unbeantwortet bleiben - aber Kaufmann darf sich nun Sieger des längsten durchgehenden Rennens (also ohne Etappen) des Planeten nennen! „Jetzt will ich eine Woche kein Rad sehen!“
Mitte August wartet das nächste Abenteuer in der Schweiz.








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