Das erste Halbjahr des laufenden Jahres brachte für die Raiffeisen Landesbank Vorarlberg zwar keine Rekordgewinne, aber zumindest ein ordentliches Ergebnis.
Es war die erste Bilanz, die der neue Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Landesbank (RLB), Michael Alge, vorstellen durfte. Mit neuen Rekorden konnte er zwar nicht aufwarten, dafür aber mit grundsoliden Zahlen. Zwar ist das Betriebsergebnis doch sehr deutlich um 8,1 Millionen Euro auf 4,9 Millionen Euro zurückgegangen, dafür wuchs aber die Bilanzsumme (um 3,4 Prozent auf gut 7,8 Milliarden Euro) an, auch bei der Kreditnachfrage gab es eine Steigerung zu verzeichnen.
„Klarerweise spüren auch wir als Regionalbank den aktuellen globalen Gegenwind, doch wir gewinnen unsere Stärke nicht aus kurzfristigen Entwicklungen. Unsere Stabilität auch in schwierigen Zeiten macht Raiffeisen zum Marktführer in Vorarlberg“, gab sich Alge betont selbstbewusst. Auf der Ertragsseite sehr negativ bemerkbar gemacht hat sich der Umstand, dass die Beteiligung an der Raiffeisen Bank International heuer keine Dividende abwarf - die RBI ist einer Empfehlung der Europäischen Zentralbank gefolgt und hat auf Gewinnausschüttungen verzichtet.
Alge ist sich sicher, dass das Giebelkreuz auch in Zukunft allen Turbulenzen standhalten wird. Was nicht zuletzt am hohen Vertrauen der Kunden liegt. So hatte die RLB im Mai eine Anleihe in Höhe von über 300 Millionen Euro auf dem Kapitalmarkt platziert - diese war in kürzester Zeit aufgrund der enormen Nachfrage überzeichnet. „Dass zeigt, wie attraktiv Raiffeisen und unsere Region insgesamt auch in herausfordernden Zeiten für Investoren sind“, betont Alge.













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